AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen
DynamikPlus GmbH
Am Sandfeld 15, 76149 Karlsruhe, Deutschland
Tel.: +49 721 95 79 64 50
E-Mail: info@dynamikplus.de
Inhaltsverzeichnis
- Geltungsbereich
- Vertragsschluss
- Widerrufsrecht
- Preise und Zahlungsbedingungen
- Liefer- und Versandbedingungen
- Vertragsdauer und Vertragsbeendigung bei Abonnementverträgen
- Eigentumsvorbehalt
- Mängelhaftung (Gewährleistung)
- Haftung
- Besondere Regelung für Aktionsgoodies und Werbegeschenke
- Einlösung von Aktionsgutscheinen
- Anwendbares Recht
- Gerichtsstand
- Verhaltenskodex
- Alternative Streitbeilegung
- Seminare und Kurse
1) Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") der DynamikPlus GmbH (nachfolgend „Verkäufer"), gelten für alle Verträge zur Lieferung von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde") mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer in seinem Online-Shop dargestellten Waren abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.
1.2 Für Verträge zur Lieferung von körperlichen Datenträgern, die ausschließlich als Träger digitaler Inhalte dienen, gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist. Digitale Inhalte im Sinne dieser AGB sind Daten, die in digitaler Form erstellt und bereitgestellt werden.
1.3 Für Verträge zur Lieferung von Tickets gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht ausdrücklich etwas Abweichendes geregelt ist. Dabei regeln diese AGB lediglich den Verkauf von Tickets für bestimmte, in der Artikelbeschreibung des Verkäufers näher bezeichnete Veranstaltungen und nicht die Durchführung dieser Veranstaltungen. Für die Durchführung der Veranstaltungen gelten ausschließlich die gesetzlichen Bestimmungen im Verhältnis zwischen dem Teilnehmer und dem Veranstalter sowie ggf. hiervon abweichende Bedingungen des Veranstalters. Sofern der Verkäufer nicht zugleich auch Veranstalter ist, haftet er nicht für die ordnungsgemäße Durchführung der Veranstaltung, für die ausschließlich der jeweilige Veranstalter verantwortlich ist.
1.4 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
1.5 Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.6 Gegenstand des Vertrages kann - je nach Produktbeschreibung des Verkäufers - sowohl der Bezug von Waren im Wege einer Einmallieferung als auch der Bezug von Waren im Wege einer dauerhaften Lieferung (nachfolgend „Abonnementvertrag") sein. Beim Abonnementvertrag verpflichtet sich der Verkäufer, dem Kunden die vertraglich geschuldete Ware für die Dauer der vereinbarten Vertragslaufzeit in den vertraglich geschuldeten Zeitintervallen zu liefern.
2) Vertragsschluss
2.1 Die im Online-Shop des Verkäufers enthaltenen Produktbeschreibungen stellen keine verbindlichen Angebote seitens des Verkäufers dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.
2.2 Der Kunde kann das Angebot über das in den Online-Shop des Verkäufers integrierte Online-Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Kunde, nachdem er die ausgewählten Waren in den virtuellen Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen hat, durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Ferner kann der Kunde das Angebot auch per E-Mail, postalisch oder telefonisch gegenüber dem Verkäufer abgeben.
2.3 Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen:
Wichtig für Verbraucher: Ihre Bestellung stellt ein Angebot an DYNAMIKPLUS zum Abschluss eines Kaufvertrages dar.
Wenn Sie eine Bestellung bei DYNAMIKPLUS aufgeben, schicken wir Ihnen eine Nachricht, die den Eingang Ihrer Bestellung bestätigt und deren Einzelheiten aufführt (Bestellbestätigung). Diese Bestellbestätigung stellt KEINE Annahme Ihres Angebotes dar, sondern dient nur der Bestätigung, dass Ihre Bestellung bei uns eingegangen ist. Ein Kaufvertrag kommt erst dann zustande, wenn wir das bestellte Produkt an Sie versenden oder den Versand mit einer Versandbestätigung per E-Mail bestätigen. Eine vorherige Zahlungsaufforderung stellt KEINE Annahme des Angebotes dar.
DYNAMIKPLUS behält sich das Recht vor, Angebote abzulehnen. Bereits gezahlte Beträge werden unverzüglich erstattet. Wenn ihre Bestellung in mehreren Paketen versendet wird, erhalten Sie für jedes Paket eine separate Versandbestätigung. Für jede Versandbestätigung kommt ein separater Kaufvertrag zustande.
Vertragspartner ist DYNAMIKPLUS GmbH.
2.4 Bei Auswahl einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg (im Folgenden: „PayPal"), unter Geltung der aktuellen PayPal-Nutzungsbedingungen, einsehbar unter www.paypal.com.
2.5 Bei der Abgabe eines Angebots über das Online-Bestellformular des Verkäufers wird der Vertragstext nach dem Vertragsschluss vom Verkäufer gemäß den Anforderungen der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoBD) gespeichert und dem Kunden nach Absendung von dessen Bestellung in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) übermittelt. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer erfolgt nicht. Sofern der Kunde vor Absendung seiner Bestellung ein Nutzerkonto im Online-Shop des Verkäufers eingerichtet hat, werden die Bestelldaten auf der Website des Verkäufers archiviert und können vom Kunden über dessen passwortgeschütztes Nutzerkonto unter Angabe der entsprechenden Login-Daten kostenlos abgerufen werden. Die gespeicherten Daten werden nach gesetzlichen Vorgaben (GoBD) aufbewahrt.
2.6 Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular des Verkäufers kann der Kunde mögliche Eingabefehler durch aufmerksames Lesen der auf dem Bildschirm dargestellten Informationen erkennen. Ein wirksames technisches Mittel zur besseren Erkennung von Eingabefehlern kann dabei die Vergrößerungsfunktion des Browsers sein, mit deren Hilfe die Darstellung auf dem Bildschirm vergrößert wird. Seine Eingaben kann der Kunde im Rahmen des elektronischen Bestellprozesses so lange über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren, bis er den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.
2.7 Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung.
2.8 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.
3) Widerrufsrecht
Hinweis zur Geltung:
Die nachfolgende Widerrufsbelehrung gilt ausschließlich für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB.
Verbraucher sind natürliche Personen, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (z.B. Privatpersonen, die für den privaten Bedarf einkaufen).
Für Geschäftskunden, Unternehmer und juristische Personen (B2B) gibt es kein gesetzliches Widerrufsrecht. Unternehmer können sich daher nicht auf die folgende Widerrufsbelehrung berufen und sind an ihre Bestellung bindend gebunden.
3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu.
3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers. Diese steht dem Kunden vor Vertragsschluss zur Verfügung.
3.3 Das Widerrufsrecht gilt nicht für Verbraucher, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen.
3.4 Soweit nichts anderes vereinbart ist, besteht ein Widerrufsrecht nicht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Danach ist ein Widerrufsrecht auch bei Verträgen ausgeschlossen, die den Verkauf von Tickets für termingebundene Freizeitveranstaltungen zum Gegenstand haben.
Die Widerrufsbelehrung finden Sie unter:
https://dynamikplus.de/policies/refund-policy
4) Preise und Zahlungsbedingungen
4.1 Preisangaben und Preisbestandteile
Die im Online-Shop angegebenen Preise sind Gesamtpreise und enthalten:
- Den Kaufpreis der Ware
- Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer gemäß § 1 UStG) in Höhe von 19% oder 7%, je nach Produktkategorie
- Versandkosten (soweit zutreffend und mit „versandkostenfrei" oder konkrete Kosten gekennzeichnet) Die Versandkosten werden im Zuge des Checkout Prozesses individuell berechnet.
Der Gesamtpreis ist deutlich erkennbar und gut lesbar auf der Produktseite und im Warenkorb dargestellt.
Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung oder spätestens vor Zahlungseingang separat ausgewiesen. Der Grundpreis wird nach den Vorgaben der Preisangabenverordnung (PAngV) angegeben.
4.2 Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union können im Einzelfall weitere Kosten anfallen, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat und die vom Kunden zu tragen sind. Hierzu zählen beispielsweise Kosten für die Geldübermittlung durch Kreditinstitute (z.B. Überweisungsgebühren, Wechselkursgebühren) oder einfuhrrechtliche Abgaben bzw. Steuern (z.B. Zölle). Solche Kosten können in Bezug auf die Geldübermittlung auch dann anfallen, wenn die Lieferung nicht in ein Land außerhalb der Europäischen Union erfolgt, der Kunde die Zahlung aber von einem Land außerhalb der Europäischen Union aus vornimmt.
4.3 Die Zahlungsmöglichkeit/en wird/werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers deutlich mitgeteilt und können vom Kunden im Checkout-Prozess ausgewählt werden.
4.4 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien keinen späteren Fälligkeitstermin vereinbart haben.
4.5 Zahlungsarten mit Vorleistung (Rechnungskauf, Ratenzahlung)
Bei Auswahl einer PayPal-Zahlungsart mit Vorleistung (z.B. Rechnungskauf oder Ratenzahlung) erfolgt die Zahlungsabwicklung über PayPal. Bei Zulassung dieser Zahlungsart tritt der Verkäufer seine Zahlungsforderung an PayPal ab. Vor Annahme der Abtretung führt PayPal eine Bonitätsprüfung durch. Der Verkäufer behält sich vor, diese Zahlungsart im Falle eines negativen Prüfungsergebnisses zu verweigern.
Bei Zulassung hat der Kunde den Rechnungsbetrag innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist zu bezahlen. Er leistet in diesem Fall Zahlungen mit schuldbefreiender Wirkung ausschließlich an PayPal. Der Verkäufer bleibt jedoch zuständig für allgemeine Kundenanfragen (Ware, Lieferzeit, Versendung, Retouren, Reklamationen, Widerrufe).
4.6 Bei Auswahl der Zahlungsart "Sofortüberweisung" erfolgt die Zahlungsabwicklung durch die Klarna Bank AB (publ), Sveavägen 46, 11134 Stockholm, Schweden (im Folgenden "Klarna"). Um den Rechnungsbetrag via "Sofortüberweisung" bezahlen zu können, muss der Kunde über ein für die Teilnahme an "Sofortüberweisung" freigeschaltetes Online-Banking-Konto verfügen, sich beim Zahlungsvorgang entsprechend legitimieren und die Zahlungsanweisung bestätigen. Die Zahlungstransaktion wird unmittelbar danach von Klarna durchgeführt und das Bankkonto des Kunden belastet. Nähere Informationen zur Zahlungsart "Sofortüberweisung" kann der Kunde im Internet unter https://www.klarna.com/sofort/ abrufen.
4.7 Bei Auswahl einer über den Zahlungsdienst "Shopify Payments" angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung durch den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland (nachfolgend "Stripe"). Die einzelnen über Shopify Payments angebotenen Zahlungsarten werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt. Zur Abwicklung von Zahlungen kann sich Stripe weiterer Zahlungsdienste bedienen. Weitere Informationen zu "Shopify Payments" sind im Internet unter https://www.shopify.com/legal/terms-payments-de abrufbar.
4.8 Rechnungskauf
Bei Auswahl der Zahlungsart Rechnungskauf wird der Kaufpreis fällig, nachdem die Ware geliefert und in Rechnung gestellt wurde. In diesem Fall ist der Kaufpreis innerhalb von 14 (vierzehn) Tagen ab Erhalt der Rechnung ohne Abzug zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart ist. Der Verkäufer behält sich vor, die Zahlungsart Rechnungskauf nur bis zu einem bestimmten Bestellvolumen anzubieten und diese Zahlungsart bei Überschreitung des angegebenen Bestellvolumens abzulehnen. In diesem Fall wird der Verkäufer den Kunden in seinen Zahlungsinformationen im Online-Shop auf eine entsprechende Zahlungsbeschränkung hinweisen. Der Verkäufer behält sich das Recht vor, die Zahlungsart „Rechnung“ nur bestimmten Kunden anzubieten, die per E-Mail oder telefonisch bestellen.
4.9 Kreditkarte via Stripe
Bei Auswahl der Zahlungsart Kreditkarte via Stripe ist der Rechnungsbetrag mit Vertragsschluss sofort fällig. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland (im Folgenden: „Stripe"). Stripe behält sich vor, eine Bonitätsprüfung durchzuführen und diese Zahlungsart bei negativer Bonitätsprüfung abzulehnen.
4.10 Klarna Zahlungsarten
Bei Auswahl einer über den Zahlungsdienst „Klarna" angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über die Klarna Bank AB (publ), Sveavägen 46, 111 34 Stockholm, Schweden (nachfolgend „Klarna"). Nähere Informationen sowie die Bedingungen von Klarna hierzu sind hier einsehbar: https://dynamikplus.de/pages/klarna-zahlungsinformation
4.11 Bonitätsprüfung durch Creditreform
Bei bestimmten Zahlungsarten (insbesondere Rechnungskauf und Ratenzahlung) können wir eine Bonitätsprüfung durchführen, um unser Ausfallrisiko zu bewerten. Zu diesem Zweck übermitteln wir Ihre Daten an:
Creditreform Baden-Baden
(Adresse auf Anfrage erhältlich)
Die Bonitätsprüfung erfolgt auf Basis bonitätsrelevanter Informationen wie Zahlungsverhalten, Zahlungsausfälle und Negativeintrag. Die Überprüfung erfolgt nur, wenn Sie eine Zahlungsart mit Kreditgewährung wählen.
Diese Bonitätsprüfung ist für Sie kostenlos. Die Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse des Verkäufers, sein Ausfallrisiko zu bewerten).
Wir können eine Zahlungsart ablehnen oder auf eine andere Zahlungsart verweisen, wenn die Bonitätsprüfung ein erhöhtes Ausfallrisiko ergibt.
Sie haben das Recht auf:
- Auskunft über die bei Creditreform über Sie gespeicherten Daten
- Berichtigung falscher Daten
- Löschung, soweit diese nicht mehr erforderlich sind
Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
4.12 Abtretung an Inkassounternehmen
Sollten Sie Ihre Zahlungsverpflichtung nicht erfüllen und auf Mahnung nicht begleichen, behalten wir uns das Recht vor, unsere Forderungen gegen Sie an das Inkassounternehmen Creditreform Baden-Baden (oder ein anderes von uns beauftragtes Inkassounternehmen) abzutreten.
Durch die Abtretung entstehen für Sie keine zusätzlichen Kosten oder Gebühren, soweit nichts anderes von dem Inkassounternehmen verlangt wird oder die gesetzlichen Vorschriften vorsehen.
Nach einer Abtretung sind Sie berechtigt und verpflichtet, direkt mit dem Inkassounternehmen oder dem beauftragten Dienstleister zu kommunizieren. Diese Abtretung stellt keine Beendigung des Kaufvertrags dar, sondern dient ausschließlich der Forderungsbeitreibung.
Für Verbraucher: Die Abtretung Ihrer Daten erfolgt auf Basis unseres berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) zur Forderungsbeitreibung. Bei der Abtretung gelten alle Mitteilungspflichten und Verbraucherschutzbestimmungen des Inkassounternehmens.
5) Liefer- und Versandbedingungen
5.1 Bietet der Verkäufer den Versand der Ware an, so erfolgt die Lieferung innerhalb des vom Verkäufer angegebenen Liefergebietes an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung des Verkäufers angegebene Lieferanschrift maßgeblich.
5.2 Scheitert die Zustellung der Ware aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die dem Verkäufer hierdurch entstehenden angemessenen Kosten. Dies gilt im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung.
5.3 Gefahrübergang
Handelt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat.
Handelt der Kunde als Verbraucher, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über.
Abweichend hiervon geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch bei Verbrauchern bereits auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat, wenn der Kunde den Spediteur, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Anstalt mit der Ausführung beauftragt und der Verkäufer dem Kunden diese Person oder Anstalt zuvor nicht benannt hat.
5.4 Der Verkäufer behält sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer Selbstbelieferung vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht vom Verkäufer zu vertreten ist und dieser mit der gebotenen Sorgfalt ein konkretes Deckungsgeschäft mit dem Zulieferer abgeschlossen hat. Der Verkäufer wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Verfügbarkeit der Ware wird der Kunde unverzüglich informiert und die Gegenleistung unverzüglich erstattet.
5.5 Bietet der Verkäufer die Ware zur Abholung an, so kann der Kunde die bestellte Ware innerhalb der vom Verkäufer angegebenen Geschäftszeiten unter der vom Verkäufer angegebenen Adresse abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet.
5.6 Tickets werden dem Kunden wie folgt bereitgestellt:
- per E-Mail
5.7 Rücksendefrist im Widerrufsfall
Im Falle einer wirksamen Ausübung des Widerrufsrechts müssen die Waren innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung des Widerrufs an den Verkäufer zurückgesandt werden. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von 14 Tagen absenden.
6) Vertragsdauer und Vertragsbeendigung bei Abonnementverträgen
6.1 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.
6.2 Kündigungen können schriftlich, in Textform (z. B. per E-Mail) oder in elektronischer Form über die vom Verkäufer auf seiner Website vorgehaltene Kündigungsvorrichtung (Kündigungsbutton) erfolgen.
7) Eigentumsvorbehalt
Das Eigentum an der gelieferten Ware geht erst auf den Kunden über, wenn dieser alle fälligen Zahlungen vollständig geleistet hat.
Dies gilt insbesondere bei folgenden Zahlungsarten:
- Zahlungszielkauf (Rechnungskauf)
- Ratenzahlung
- Kreditkauf
Solange das Eigentum beim Verkäufer liegt, ist der Kunde nicht berechtigt, die Ware weiter zu veräußern oder als Sicherheit abzutreten.
8) Mängelhaftung (Gewährleistung)
Soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung (§§ 434 ff. BGB). Hiervon abweichend gilt bei Verträgen zur Lieferung von Waren:
8.1 Mängelhaftung bei Geschäftskunden (Unternehmer / B2B)
Für Unternehmer als Kunden gelten folgende Regelungen:
a) Der Verkäufer hat die Wahl der Art der Nacherfüllung (Reparatur oder Ersatzlieferung);
b) Beträgt bei neuen Waren die Verjährungsfrist für Mängelrechte ein Jahr ab Ablieferung der Ware (gesetzlich: zwei Jahre).
c) Für gebrauchte Waren sind die Mängelrechte ausgeschlossen;
d) Die Verjährung beginnt nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.
e) Der Unternehmer muss Mängel innerhalb der angemessenen Frist (typischerweise 14 Tage) anzeigen (Kaufmannspflicht nach § 377 HGB).
f) Unterbleibt die Anzeige, gilt die Ware als genehmigt.
8.2 Mängelhaftung bei Verbrauchern (B2C)
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregeln (§§ 434 ff. BGB) mit einer Verjährungsfrist von zwei Jahren ab Ablieferung.
8.3 Die vorstehend geregelten Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht für:
- Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden,
- den Fall, dass der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen hat,
- Waren, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben,
- eine ggf. bestehende Verpflichtung des Verkäufers zur Bereitstellung von Aktualisierungen für digitale Produkte bei Verträgen zur Lieferung von Waren mit digitalen Elementen.
8.4 Darüber hinaus gilt für Unternehmer, dass die gesetzlichen Verjährungsfristen für einen ggf. bestehenden gesetzlichen Rückgriffsanspruch unberührt bleiben.
8.5 Untersuchungs- und Anzeigepflicht für Kaufleute
Handelt der Kunde als Kaufmann (Unternehmer) im Sinne des § 1 HGB, trifft ihn die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht gemäß § 377 HGB. Unterlässt der Kunde die dort geregelten Anzeigepflichten, gilt die Ware als genehmigt.
8.6 Gewährleistungsrecht für Verbraucher
Handelt der Kunde als Verbraucher, so wird er gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon zeitnah in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.
9) Haftung
Der Verkäufer haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:
9.1 Der Verkäufer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt
a) bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit
b) bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit
c) aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist
d) aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG)
e) für Datenschutzverletzungen nach der DSGVO
f) für die fehlerhafte Beratung bei der Auswahl einer Zahlungsart, sofern dies zu unmittelbarem Schaden führt.
9.2 Haftungsbeschränkung für Fahrlässigkeit
Verletzt der Verkäufer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer (9.1) unbeschränkt gehaftet wird.
Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Beispiele wesentlicher Vertragspflichten:
- Versand der bestellten Ware innerhalb der vereinbarten Lieferfrist
- Versand von Waren ohne offensichtliche Beschädigungen
- Einhaltung von Datenschutzverpflichtungen
9.3 Im Übrigen ist eine Haftung des Verkäufers ausgeschlossen, soweit zulässig.
9.4 Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Verkäufers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.
10) Besondere Regelung für Aktionsgoodies und Werbegeschenke
10.1 Bestimmte Aktionen (z.B. Black Friday, Sonderaktionen, Rabattaktionen) beinhalten kostenlose Werbegeschenke oder Goodies als Zusatzleistung, die dem bestellten Produkt beigefügt werden (im Folgenden: „Goodie").
Diese Goodies stellen eine untergeordnete Nebenleistung dar und sind nicht Hauptgegenstand der Kaufvereinbarung. Der Hauptvertragsgegenstand bleibt die bestellte Ware selbst.
10.2 Sollte ein beworbenes Goodie aufgrund eines Bestands- oder Lagerfehlers nicht verfügbar sein, behalten wir uns das Recht vor, ein der Preiskategorie und Qualität nach vergleichbares alternatives Goodie zur Verfügung zu stellen.
Dies gilt besonders, wenn:
a) Der ursprüngliche Lieferant das beworbene Goodie nicht mehr zur Verfügung stellt
b) Eine unvorhersehbare Nachfrage zu einer frühzeitigen Ausverkauf des Goodies führt
c) Technische oder logistische Probleme eine Lieferung des Goodies unmöglich machen
d) Ein Lagerfehler (z.B. fehlerhafte Bestandsverwaltung in Shopify) zu einer Nichtverfügbarkeit führt.
10.3 Das Ersatz-Goodie muss in angemessener Zeit nach Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt werden und darf dem Kunden keinen wirtschaftlichen Nachteil bringen. Der Warenwert darf nicht wesentlich unterschreiten.
10.4 Sollte die Bereitstellung eines vergleichbaren Goodies nicht möglich sein, erhalten Sie auf Ihrer Rechnung einen Rabattgutschein in der Höhe des durchschnittlichen Verkaufswertes des ursprünglichen Goodies für einen zukünftigen Einkauf. Dieser Gutschein ist 12 Monate gültig.
10.5 Die Beendigung einer Aktionsreihe ist jederzeit möglich. Sollte eine Aktion beendet werden, werden neue Bestellungen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr mit dem Goodie versendet. Für bereits aufgegebene und angenommene Bestellungen bleibt die Goodie-Zusage bestehen, es sei denn, eine unverschuldete Unmöglichkeit macht dies unmöglich (siehe Punkt 10.2). In diesem Fall wird dann die Gutschrift-Regelung angewendet.
10.6 Ausnahmen: Diese Regelung gilt NICHT bei:
- Vorsätzlichem Betrug oder fahrlässiger Nichtbevorratung durch uns
- Bewusst zu gering eingeplanten Beständen bei Bewerbung einer Aktion (Lockvogel-Angebot)
- Verzichtet auf die Bereitstellung eines Goodies ohne vorherige Mitteilung.
In diesen Fällen müssen wir das ursprüngliche Goodie beschaffen oder den Kunden durch überwertige Kompensationschadlos halten.
10.7 Fragen zur Verfügbarkeit eines Goodies können Sie vor der Bestellung über unseren Kundendienst klären:
E-Mail: Info@dynamikplus.de
Tel.: +49 721 95796450
10.8 Aktions-Goodies und Widerruf
Aktions-Goodies (z. B. Gratisartikel ab Mindestbestellwert) werden als vertraglich gebundene Zugabe gewährt. Sie sind ausschließlich abhängig vom jeweils angegebenen Mindesteinkaufswert. Bei vollständigem oder teilweisem Widerruf, durch den der Mindestbestellwert unterschritten wird, entfällt der Anspruch auf das Goodie rückwirkend. Der Kunde ist verpflichtet, das Goodie unverzüglich und in einwandfreiem Zustand zurückzusenden. Die Rückzahlung des Kaufpreises erfolgt erst nach vollständiger Rückgewähr einschließlich Goodie. Wird das Goodie nicht oder nicht einwandfrei zurückgesendet, behalten wir uns den Wertersatzanspruch oder Schadensersatz in Höhe des Neuwerts vor.
11) Einlösung von Aktionsgutscheinen
11.1 Gutscheine, die vom Verkäufer im Rahmen von Werbeaktionen mit einer bestimmten Gültigkeitsdauer unentgeltlich ausgegeben werden und die vom Kunden nicht käuflich erworben werden können (nachfolgend „Aktionsgutscheine"), können nur im Online-Shop des Verkäufers und nur im angegebenen Zeitraum eingelöst werden.
11.2 Aktionsgutscheine können nur von Verbrauchern eingelöst werden.
11.3 Einzelne Produkte können von der Gutscheinaktion ausgeschlossen sein, sofern sich eine entsprechende Einschränkung aus dem Inhalt des Aktionsgutscheins ergibt.
11.4 Aktionsgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.
11.5 Pro Bestellung kann immer nur ein Aktionsgutschein eingelöst werden.
11.6 Der Warenwert muss mindestens dem Betrag des Aktionsgutscheins entsprechen. Etwaiges Restguthaben wird vom Verkäufer nicht erstattet.
11.7 Reicht der Wert des Aktionsgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung des Differenzbetrages eine der übrigen vom Verkäufer angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.
11.8 Das Guthaben eines Aktionsgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.
11.9 Der Aktionsgutschein wird nicht erstattet, wenn der Kunde die mit dem Aktionsgutschein ganz oder teilweise bezahlte Ware im Rahmen seines gesetzlichen Widerrufsrechts zurückgibt.
11.10 Der Aktionsgutschein ist nur für die Verwendung durch die auf ihm benannte Person bestimmt. Eine Übertragung des Aktionsgutscheins auf Dritte ist ausgeschlossen. Der Verkäufer ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, die materielle Anspruchsberechtigung des jeweiligen Gutscheininhabers zu prüfen.
12) Anwendbares Recht
12.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland (BGB, HGB, UStG, etc.) unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren (UN-Kaufrecht).
Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
12.2 Diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht gilt nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen.
13) Gerichtsstand
Handelt der Kunde als Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen mit Sitz im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Verkäufers (Karlsruhe).
Hat der Kunde seinen Sitz außerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland, so ist der Geschäftssitz des Verkäufers ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag, wenn der Vertrag oder Ansprüche aus dem Vertrag der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit des Kunden zugerechnet werden können.
Der Verkäufer ist in den vorstehenden Fällen jedoch in jedem Fall berechtigt, das Gericht am Sitz des Kunden anzurufen.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände (§§ 32 ff. ZPO).
14) Verhaltenskodex
Der Verkäufer hat sich den Richtlinien für „Google Kundenrezensionen" unterworfen, die im Internet unter https://support.google.com/merchants/answer/14629803?hl=de einsehbar sind.
Der Verkäufer hat sich den Trusted Shops Qualitätskriterien unterworfen, die im Internet unter https://www.trustedshops.com/tsdocument/TS_QUALITY_CRITERIA_de.pdf einsehbar sind.
15) Alternative Streitbeilegung
Wir sind gemäß § 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, außer bei Streitigkeiten:
- deren Streitwert 1.000 € (eintausend Euro) nicht übersteigt und
- die ihren Ursprung in einem entgeltlichen Vertragsverhältnis mit einem Verbraucher (§ 13 BGB) haben.
In diesen Fällen erklären wir unsere Bereitschaft zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor der:
Allgemeinen Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e. V.
Straßburger Straße 8
77694 Kehl am Rhein
Internet: www.verbraucher-schlichter.de
Für Streitigkeiten mit einem Streitwert von mehr als 1.000 € besteht weder eine gesetzliche Verpflichtung noch eine von uns erklärte Bereitschaft zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren nach dem VSBG.
Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular
Finden Sie unter folgendem Link:
https://dynamikplus.de/policies/refund-policy
16) Seminare und Kurse
16.1 Anwendungsbereich
Die nachfolgenden Regelungen gelten ausschließlich für Verträge über die Buchung von Seminaren und Kursen (nachfolgend „Veranstaltungen“) und ergänzen die übrigen Bestimmungen dieser AGB. Sie finden keine Anwendung auf andere Waren oder Dienstleistungen des Anbieters.
16.2 Widerrufsrecht
Soweit dem Teilnehmer gem. §§ 355 ff. BGB ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht, kann dieses innerhalb der gesetzlichen Frist in Textform oder über einen vom Anbieter bereitgestellten elektronischen Weg ausgeübt werden. Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht insbesondere nicht bei Veranstaltungen zur Freizeitgestaltung gem. § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB, sofern mit der Buchungsbestätigung begonnen wurde, oder bei digitalen Inhalten mit vorheriger Einwilligung des Teilnehmers.
16.3 Eingangsbestätigung
Der Anbieter bestätigt den Eingang einer Widerrufserklärung unverzüglich in Textform gem. § 312j Abs. 2 BGB. Diese Bestätigung stellt lediglich eine technische Empfangsquittung dar und begründet weder eine Anerkennung der Wirksamkeit des Widerrufs noch eine vorläufige oder abschließende Feststellung des Bestehens eines Widerrufsrechts oder seiner Rechtsfolgen.
16.4 Prüfung
Der Anbieter prüft nach Eingang der Erklärung, ob ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, ob die Voraussetzungen eines wirksamen Widerrufs vorliegen und ob Ausschlussgründe eingreifen. Eine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung erfolgt zeitnah.
16.5 Rückerstattung
Liegt ein wirksamer Widerruf vor, erstattet der Anbieter Zahlungen gem. § 357 BGB unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen, unter Verwendung desselben Zahlungsmittels. Bis zur vollständigen Prüfung und Klärung aller Umstände bleibt eine vorläufige Rückerstattung aus.